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Freizeitpark Cleebronn, Germany

Erlebnispark Tripsdrill Tickets & Besucher-Guide

Deutschlands ältester Freizeitpark ist seit 1929 in Familienhand – schwäbischer Humor, eine Holzachterbahn durchs Sägewerk und kostenloses Parken. Hier ist der komplette Plan.

ab ab €41.50 ★ 4.7 (285 Bewertungen)

ⓘ Unabhängiger Guide — nicht die offizielle Website von Erlebnispark Tripsdrill. Prüfe alle Angaben vor deinem Besuch auf der offiziellen Seite.

Tickets ab ab €41.50
Öffnungszeiten 9:00–18:00 Uhr, Ende März bis Anfang November
Vorab buchen? Empfohlen – online sparst du bis zu €12.50 gegenüber der Kasse
Zeitbedarf Ein ganzer Tag
Holzachterbahn Mammut und Katapult-Achterbahn Karacho im Erlebnispark Tripsdrill
Foto: qwesy qwesy / CC BY 3.0 via Wikimedia Commons

Der Erlebnispark Tripsdrill ist Deutschlands ältester Freizeitpark und trägt das ganz locker. Angefangen hat es 1929, als Eugen Fischer neben seinem Gasthaus im schwäbischen Weinland die Altweibermühle baute – eine Mühle, die alte Weiber angeblich wieder jung mahlt – als Spaßattraktion, und dieselbe Familie Fischer besitzt und führt den Park bis heute. Das Motto „Schwaben anno 1880“ bedeutet: Achterbahnen schießen aus Sägewerken, die Boote der Wildwasserbahn sind Badewannen, und das Museum vor Ort sammelt antike Weinpressen.

Lass dich von der Folklore nicht täuschen: Tripsdrill fährt einige der angesehensten Achterbahnen Süddeutschlands, hat einen kompletten Wildpark im Ticket und unterbietet die großen Zielparks bei den Preisen – vor allem, wenn du die Tripsdrill Tickets online kaufst und das kostenlose Parken nutzt. So planst du den Tag.

Kurzübersicht

FaktDetails
Tickets ab€41.50 online (Erwachsene), €38.50 Kinder 4–11 und Senioren ab 60; €54/€50 an der Kasse – [Quelle: offizielle Tripsdrill-Website, Stand August 2026]
ÖffnungszeitenTäglich 28. März – 8. November 2026, meist 9:00–18:00 Uhr, an ausgewählten Samstagen bis 19:00 Uhr; Wildparadies länger geöffnet
Vorab buchenEmpfohlen – online sparst du bis zu €12.50 pro Person; ausverkauft ist der Park selten
ZeitbedarfEin ganzer Tag für die Fahrgeschäfte; plan einen halben Tag extra ein, um dem Wildparadies gerecht zu werden

Ticketarten im Vergleich

Tripsdrill hält die Tickets einfach: Tagestickets für Park und Wildpark zusammen, eine Option nur für den Wildpark und Jahreskarten. GetYourGuide listet denselben Eintritt für rund €42, im Einklang mit dem offiziellen Onlinepreis.

Standard-Tagesticket (Erlebnispark + Wildparadies)

Das Standardticket. Ab €41.50 online für Erwachsene (ab 12), €38.50 für Kinder von 4–11 und Senioren ab 60, unter 4 frei. Enthält das angrenzende Wildparadies – praktisch zwei Attraktionen mit einem Ticket.

  • Ideal für: alle, die wegen der Fahrgeschäfte kommen.
  • Nicht nötig, wenn: du nur zu den Tieren willst – siehe unten.

Ticket nur für das Wildparadies

Der Wildpark verkauft an seinem eigenen Eingang einen separaten, günstigeren Eintritt und hat einen längeren Kalender als der Fahrgeschäftspark.

  • Ideal für: Besuche in der Nebensaison, Tage mit Kleinkindern oder Einheimische, die die Runde bei Wölfen und Hirschen drehen.
  • Nicht nötig, wenn: irgendjemand in deiner Gruppe Achterbahn fahren will – dann lieber das volle Ticket.

2-Tages-Ticket und Jahreskarte

Ein 2-Tages-Ticket (€54–64) kostet kaum mehr als ein einziger Tag zum Kassenpreis – die beste Option, wenn du im Natur-Resort übernachtest. Jahreskarten kosten €149 (Erwachsene) und €119 (Kinder/Senioren).

  • Ideal für: Übernachtungsgäste und Familien aus Baden-Württemberg.
  • Nicht nötig, wenn: du nur einmal vorbeikommst – ein einzelnes Online-Ticket reicht.

Der richtige Zeitpunkt

  • Am ruhigsten: Wochentage im April–Juni (außerhalb der Oster- und Pfingstferien) sowie unter der Woche im September–Oktober.
  • Am vollsten: Juli–August, sonnige Wochenenden, Brückentage und die Schulferien in Baden-Württemberg – das Einzugsgebiet des Parks umfasst den gesamten Großraum Stuttgart.
  • Tagesrhythmus: Tripsdrill öffnet um 9:00 Uhr, früher als die meisten deutschen Parks; die ersten zwei Stunden sind die leersten. Die Wartezeiten bei Karacho und Hals-über-Kopf erreichen zwischen 11:30 und 15:00 Uhr ihren Höhepunkt.
  • Beste Fotozeit: später Nachmittag, wenn das tiefe Licht auf die Holzkonstruktion von Mammut und die Weinberge hinter dem Park fällt.
  • Ankunftstaktik: Sei um 9:00 Uhr da, hak Karacho, Hals-über-Kopf und Volldampf vor 10:30 Uhr ab, und lass den Tag dann im eigenen Tempo des Parks ausklingen.

So sparst du

  • Online buchen: €41.50 statt €54 an der Kasse sind bis zu €12.50 Ersparnis pro Erwachsenem, der größte feste Online-Rabatt der großen deutschen Parks – [Quelle: offizielle Tripsdrill-Website].
  • Unter 4 frei; Kinder- und Seniorentarif (€38.50 online) gelten für 4–11 Jahre und ab 60.
  • Parken ist kostenlos – über 4.000 Plätze. Gegenüber den €10–15, die anderswo fällig werden, ist das ein versteckter Familienrabatt.
  • Zwei-Tage-Rechnung: Für €54–64 kostet ein 2-Tages-Ticket etwa so viel wie ein Tag zum Kassenpreis – kombiniere es mit einer Übernachtung im Natur-Resort.
  • Gruppentarife ab 20 Personen senken die Onlinepreise auf €33–35 pro Person; Jugendgruppen (4–17 Jahre, ab 10 Personen) zahlen online €29–31.
  • Rabatte nur an der Kasse gibt es auch: Ermäßigte Tickets für Besucher mit Behinderung und für Geburtstagskinder werden nur am Schalter verkauft – bring Nachweise mit, und den Ausweis, wenn du Geburtstag hast.
  • Das Wildparadies ist inklusive – betrachte es als Nachmittagsprogramm, statt anderswo auf der Reise für einen separaten Zoo zu zahlen.

Anreise

Tripsdrill liegt bei Cleebronn in den Weinbergen zwischen Stuttgart und Heilbronn – ländlich, weshalb das Parken kostenlos ist und die Anreise mit Bus und Bahn Geduld braucht.

  • Mit dem Auto (empfohlen): etwa 45 Minuten ab Stuttgart, 30 ab Heilbronn, von der A81 ausgeschildert. Kostenlose Parkplätze am Eingang.
  • Mit Bus und Bahn: S5 von Stuttgart nach Bietigheim-Bissingen, dann Bus 567 oder 572 bis zur Haltestelle Cleebronn Tripsdrill Erlebnispark am Eingang; ab Heilbronn Bus 662. Rechne mit deutlich über einer Stunde pro Strecke und prüf die Rückfahrzeiten – die Landbusse werden abends dünn.
  • Übernachten: Das parkeigene Natur-Resort (Baumhäuser und Schäferwagen neben dem Wildparadies) bündelt Unterkunft mit Eintritt und bringt dich zum Start um 9:00 Uhr direkt ans Tor.

Im Park: Wofür sich das Anstehen lohnt

  • Karacho (2013) – die Katapult-Achterbahn und der Adrenalin-Höhepunkt des Parks: ein LSM-Abschuss in Inversionen, gefädelt durch einen Fachwerk-„Lokschuppen“.
  • Hals-über-Kopf (2020) – ein Vekoma Suspended Thrill Coaster, dessen Strecke sich mit der Partnerbahn verzahnt; die beste der neueren Generation hier.
  • Volldampf (2020) – der Familien-Boomerang auf demselben Gelände wie Hals-über-Kopf; die beiden sich kreuzenden Züge sind das Markenzeichen-Spektakel des Parks.
  • Mammut (2008) – eine fast 860 m lange Holzachterbahn, thematisiert als außer Kontrolle geratenes Sägewerk, komplett mit Wartebereich im Holzlager.
  • G’sengte Sau – die Bobbahn durch die Weinberge, deren schwäbischer Name dir alles über den Humor des Parks verrät.
  • Die Klassiker: die Badewannen-Wildwasserbahn zum „Jungbrunnen“ (angepriesen als höchste ihrer Art in Europa), die Altweibermühle selbst und das Weinmuseum Vinarium mit Deutschlands größter Sammlung von Holzspindelpressen.
  • Wildparadies: Polarwölfe, Damwild, das du aus der Hand füttern kannst, und tägliche Greifvogel-Flugschauen auf 47 Hektar Wald – ein echter zweiter halber Tag, keine Streichelecke.

Der Tagesplan in einem Satz: Achterbahnen ab 9:00 Uhr, Wasserbahnen und Klassiker über die Mittagsspitze, zu Fuß ins Wildparadies zu den nachmittäglichen Fütterungen, zurück für eine letzte Runde Karacho vor Schluss.

Eine Anmerkung zum Tempo: Tripsdrill ist ein Park zum Laufen, kein Park zum Anstehen. Außerhalb voller Samstage erreichen die Wartezeiten selten das Niveau der großen Zielparks, und ein großer Teil des Vergnügens steckt in den Details – geschnitzte Figuren, Schilder im schwäbischen Dialekt, Weinbergblicke zwischen den Fahrgeschäften. Plan lieber entspannte Zeit ein, statt eine Checkliste abzusprinten; Familien mit gemischten Altersgruppen beschreiben ihn als einen der unkompliziertesten großen Parks Deutschlands, gerade weil Thrill-Bahnen, klassische Fahrgeschäfte und Tiere in klar getrennten, kompakten Bereichen liegen. Und weil das Wildparadies länger geöffnet hat als der Fahrgeschäftspark, kannst du die Achterbahnen um 18:00 Uhr schließen lassen und den Tag trotzdem bei Wölfen und Hirschen im Abendlicht beenden.

Woher die Daten stammen

Preise, Termine und Ticketregeln in diesem Guide stammen von der offiziellen Tripsdrill-Website und Partnerangeboten (GetYourGuide), geprüft am oben auf dieser Seite genannten Datum. Saisonale Öffnungszeiten und Online-„ab“-Preise ändern sich von Jahr zu Jahr – bestätige sie auf der offiziellen Buchungsseite für dein Besuchsdatum.

Häufige Fragen

Was kosten Tripsdrill Tickets?

Online-Tagestickets gibt es ab €41.50 für Erwachsene (ab 12) und €38.50 für Kinder von 4–11 und Senioren ab 60. An der Kasse zahlst du €54 bzw. €50, online sparst du also bis zu €12.50 pro Person. Kinder unter 4 sind frei.

Ist der Wildpark im Tripsdrill Ticket enthalten?

Ja – das angrenzende Wildparadies ist im normalen Tagesticket für den Erlebnispark enthalten. Es verkauft auch ein eigenes, günstigeres Ticket, wenn du nur zu den Tieren willst.

Wann hat Tripsdrill 2026 geöffnet?

Der Erlebnispark hat vom 28. März bis 8. November 2026 täglich geöffnet, meist 9:00–18:00 Uhr, an ausgewählten Samstagen länger. Das Wildparadies bleibt über die Parkzeiten hinaus offen.

Was sind die besten Fahrgeschäfte in Tripsdrill?

Karacho, die Katapult-Achterbahn; Mammut, die als Sägewerk thematisierte Holzachterbahn; und das Vekoma-Duo von 2020, Hals-über-Kopf (Suspended Thrill Coaster) und Volldampf (Familien-Boomerang), deren Strecken sich verflechten.

Ist das Parken in Tripsdrill kostenlos?

Ja – über 4.000 kostenlose Parkplätze, eine Seltenheit unter den großen Parks Europas.

Wie komme ich mit Bus und Bahn nach Tripsdrill?

Mit der S5 von Stuttgart nach Bietigheim-Bissingen und weiter mit Bus 567 oder 572, oder mit Bus 662 ab Heilbronn. Die Haltestelle ‚Cleebronn Tripsdrill Erlebnispark‘ liegt am Eingang. Mit dem Auto bist du schneller, wenn du eins hast.

Kann man in Tripsdrill übernachten?

Ja – das parkeigene Natur-Resort bietet Baumhäuser und Schäferwagen neben dem Wildpark, mit Paketen inklusive Parkeintritt.

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Guide zuletzt aktualisiert: 2026-08-18. Die Angaben stammen von der offiziellen Erlebnispark Tripsdrill Website und unseren Ticketpartnern; prüfe sie vor deiner Reise immer noch einmal.